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Die Geschichte von Bawang Merah und Bawang Putih
Vor langer Zeit lebte in einem Dorf ein schönes und gütiges Mädchen namens Bawang Putih. Nachdem ihre Mutter gestorben war, heiratete ihr Vater eine Witwe, die eine Tochter namens Bawang Merah hatte. Leider währte das Glück nicht lange. Nachdem auch ihr Vater verstorben war, änderte sich das Leben von Bawang Putih drastisch. Ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwester behandelten sie wie eine Dienerin, während sie selbst ein faules Leben führten.
Eines Tages geschah ein Unglück, als Bawang Putih am Fluss Wäsche wusch. Ein Tuch ihrer Stiefmutter wurde von der Strömung mitgerissen. Aus Angst vor einer harten Strafe wagte sie es, dem Flusslauf zu folgen, um danach zu suchen, bis sie in einer kleinen Hütte auf eine geheimnisvolle alte Frau traf. Die alte Frau erklärte sich bereit, ihr das Tuch zurückzugeben, sofern Bawang Putih ihr beim Aufräumen des Hauses half. Aufrichtig und ohne sich zu beklagen, half Bawang Putih der alten Frau, bis die Arbeit erledigt war.
Als Dankeschön schenkte die alte Frau ihr einen Kürbis. Die bescheidene Bawang Putih wählte den kleinsten Kürbis aus. Wie groß war die Überraschung für sie und ihre Familie, als sie zu Hause ankamen, den Kürbis öffneten und darin einen Haufen Gold sowie funkelnden Schmuck vorfanden.
Als die Stiefmutter dieses Glück sah, keimte in ihr eine böse Absicht auf. Sie befahl Bawang Merah, vorzugeben, ebenfalls Kleidung im Fluss zu verlieren, und die alte Frau aufzusuchen. Doch aufgrund ihres faulen und groben Wesens erledigte Bawang Merah die Aufgaben nur halbherzig. Als ihr die Wahl gelassen wurde, griff sie gierig sofort nach dem größten Kürbis.
Zu Hause angekommen, schnitten sie den großen Kürbis sofort auf, in der Hoffnung, steinreich zu werden. Doch anstatt Gold kamen Schlangen, Skorpione und verschiedene giftige Tiere zum Vorschein. Sie rannten voller Angst davon und erkannten schließlich, dass Bosheit und Gier nur Unheil über einen selbst bringen.
Moral:
Herzensgüte wird immer süße Früchte tragen, während Neid und Gier einem am Ende nur selbst schaden.
Vor langer Zeit lebte in einem Dorf ein schönes und gütiges Mädchen namens Bawang Putih. Nachdem ihre Mutter gestorben war, heiratete ihr Vater eine Witwe, die eine Tochter namens Bawang Merah hatte. Leider währte das Glück nicht lange. Nachdem auch ihr Vater verstorben war, änderte sich das Leben von Bawang Putih drastisch. Ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwester behandelten sie wie eine Dienerin, während sie selbst ein faules Leben führten.
Eines Tages geschah ein Unglück, als Bawang Putih am Fluss Wäsche wusch. Ein Tuch ihrer Stiefmutter wurde von der Strömung mitgerissen. Aus Angst vor einer harten Strafe wagte sie es, dem Flusslauf zu folgen, um danach zu suchen, bis sie in einer kleinen Hütte auf eine geheimnisvolle alte Frau traf. Die alte Frau erklärte sich bereit, ihr das Tuch zurückzugeben, sofern Bawang Putih ihr beim Aufräumen des Hauses half. Aufrichtig und ohne sich zu beklagen, half Bawang Putih der alten Frau, bis die Arbeit erledigt war.
Als Dankeschön schenkte die alte Frau ihr einen Kürbis. Die bescheidene Bawang Putih wählte den kleinsten Kürbis aus. Wie groß war die Überraschung für sie und ihre Familie, als sie zu Hause ankamen, den Kürbis öffneten und darin einen Haufen Gold sowie funkelnden Schmuck vorfanden.
Als die Stiefmutter dieses Glück sah, keimte in ihr eine böse Absicht auf. Sie befahl Bawang Merah, vorzugeben, ebenfalls Kleidung im Fluss zu verlieren, und die alte Frau aufzusuchen. Doch aufgrund ihres faulen und groben Wesens erledigte Bawang Merah die Aufgaben nur halbherzig. Als ihr die Wahl gelassen wurde, griff sie gierig sofort nach dem größten Kürbis.
Zu Hause angekommen, schnitten sie den großen Kürbis sofort auf, in der Hoffnung, steinreich zu werden. Doch anstatt Gold kamen Schlangen, Skorpione und verschiedene giftige Tiere zum Vorschein. Sie rannten voller Angst davon und erkannten schließlich, dass Bosheit und Gier nur Unheil über einen selbst bringen.
Moral:
Herzensgüte wird immer süße Früchte tragen, während Neid und Gier einem am Ende nur selbst schaden.