Deutsch
Eines Nachmittags hatte Toba Glück. Ein großer, glänzend goldener Fisch biss an seinem Angelhaken an. Als er gerade dabei war, ihn zu kochen, bat der Fisch plötzlich darum, nicht gegessen zu werden, und verwandelte sich in eine wunderschöne Frau.
Die Frau erklärte, dass sie eine verfluchte Prinzessin sei. Als Dank für ihre Befreiung war sie bereit, Tobas Frau zu werden, jedoch unter einer absoluten Bedingung:
"Erwähne niemals meine Herkunft, dass ich ein Fisch war. Wenn dieses Versprechen gebrochen wird, wird ein großes Unheil geschehen."
Toba stimmte zu, und sie lebten glücklich, bis sie mit einem Sohn namens Samosir gesegnet wurden.
**Der Wortbruch**
Samosir wuchs zu einem etwas frechen Jungen heran, der ständig hungrig war. Eines Tages bat ihn seine Mutter, seinem Vater das Mittagessen aufs Feld zu bringen. Auf dem Weg dorthin wurde Samosirs Hunger unerträglich. Er aß den Großteil des Essens auf und ließ nur einen kleinen Rest für seinen Vater übrig.
Toba, der müde und hungrig in der prallen Sonne gewartet hatte, war sehr wütend, als er sah, dass nur noch Reste übrig waren. In seinem aufsteigenden Zorn herrschte er Samosir an:
"Du unverschämtes Kind! Du bist wahrhaftig der Nachkomme eines Fisches!"
Augenblicklich verdunkelte sich der Himmel. Toba schrak zusammen; ihm wurde klar, dass er sein heiliges Versprechen gebrochen hatte, doch es war bereits zu spät.
**Die Entstehung des Sees**
Samosir lief weinend nach Hause und beklagte sich bei seiner Mutter. Die Mutter war traurig, weil ihr Mann sein Versprechen gebrochen hatte. Sie wies Samosir an, auf den Gipfel des höchsten Hügels zu laufen.
Kurze Zeit später bebte die Erde gewaltig. Wasser schoss massenhaft aus dem Boden hervor, bis das ganze Dorf überflutet war. Die Mutter verwandelte sich zurück in einen Fisch, und Toba ertrank in den gewaltigen Wassermassen.
Diese riesige Wasseransammlung ist es, die wir heute als Toba-See kennen. Das Land in seiner Mitte, auf das sich Samosir rettete, wurde zu einer Insel namens Samosir.
**Moral der Geschichte:** Achte auf deine Worte und halte deine Versprechen stets ein, denn ein Augenblick des Zorns kann alles zerstören.
Die Frau erklärte, dass sie eine verfluchte Prinzessin sei. Als Dank für ihre Befreiung war sie bereit, Tobas Frau zu werden, jedoch unter einer absoluten Bedingung:
"Erwähne niemals meine Herkunft, dass ich ein Fisch war. Wenn dieses Versprechen gebrochen wird, wird ein großes Unheil geschehen."
Toba stimmte zu, und sie lebten glücklich, bis sie mit einem Sohn namens Samosir gesegnet wurden.
**Der Wortbruch**
Samosir wuchs zu einem etwas frechen Jungen heran, der ständig hungrig war. Eines Tages bat ihn seine Mutter, seinem Vater das Mittagessen aufs Feld zu bringen. Auf dem Weg dorthin wurde Samosirs Hunger unerträglich. Er aß den Großteil des Essens auf und ließ nur einen kleinen Rest für seinen Vater übrig.
Toba, der müde und hungrig in der prallen Sonne gewartet hatte, war sehr wütend, als er sah, dass nur noch Reste übrig waren. In seinem aufsteigenden Zorn herrschte er Samosir an:
"Du unverschämtes Kind! Du bist wahrhaftig der Nachkomme eines Fisches!"
Augenblicklich verdunkelte sich der Himmel. Toba schrak zusammen; ihm wurde klar, dass er sein heiliges Versprechen gebrochen hatte, doch es war bereits zu spät.
**Die Entstehung des Sees**
Samosir lief weinend nach Hause und beklagte sich bei seiner Mutter. Die Mutter war traurig, weil ihr Mann sein Versprechen gebrochen hatte. Sie wies Samosir an, auf den Gipfel des höchsten Hügels zu laufen.
Kurze Zeit später bebte die Erde gewaltig. Wasser schoss massenhaft aus dem Boden hervor, bis das ganze Dorf überflutet war. Die Mutter verwandelte sich zurück in einen Fisch, und Toba ertrank in den gewaltigen Wassermassen.
Diese riesige Wasseransammlung ist es, die wir heute als Toba-See kennen. Das Land in seiner Mitte, auf das sich Samosir rettete, wurde zu einer Insel namens Samosir.
**Moral der Geschichte:** Achte auf deine Worte und halte deine Versprechen stets ein, denn ein Augenblick des Zorns kann alles zerstören.